
Datenschutz und Ethik sollten bei der medizinischen Nutzung von KI immer Hand in Hand gehen. Berücksichtigt wird dies vor allem durch drei Aspekte:
KI revolutioniert das Gesundheitswesen, indem es die Effizienz, Präzision und Geschwindigkeit der medizinischen Arbeit erhöht. Damit einhergehen eine Reihe von Vorteilen für alle Beteiligten: Den Pflegebedürftigen kommt eine personalisierte Behandlung mit hoher Servicequalität zuteil. Gleichzeitig wird das medizinische Personal spürbar entlastet, was die üblichen Probleme im Gesundheitswesen reduziert (Stichwort Stress, Überstunden, Personalmangel durch Krankenstand und Fluktuation). Damit wird die Arbeit in Medizin & Pflege wieder attraktiv, was angesichts des hohen Fachkräftemangels in dieser Branche für jeden Arbeitgeber eine besonders hohe Priorität haben sollte.
Sofern die KI-Systeme die rechtlichen Anforderungen, insbesondere die Datenschutzgesetze und ethischen Standards einhalten, ist der Einsatz von KI in der Medizin legal. Oberste Priorität hat dabei der Schutz sensibler Patientendaten / Gesundheitsdaten, da sie unmittelbar die Privatsphäre und die Rechte der Patienten betreffen.
Die Frage einer endgültigen Löschung gestaltet sich bei künstlicher Intelligenz etwas komplex, da es sich um lernende Systeme handelt, in welchen sich die Daten in der ursprünglichen Form mitunter nicht mehr strukturell identifizieren lassen. Dennoch gibt es Möglichkeiten und Wege, die betreffenden Daten de facto “aus dem Verkehr zu nehmen”, sodass sie anonymisiert und nicht mehr bearbeitbar sind. Es kommt jedoch immer auf den konkreten Anwendungsfall an. Daher muss jede Anfrage individuell beantwortet werden. Gern beraten wir Sie hierzu kompetent.
Personenbezogene Daten wie Patienten- und Gesundheitsdaten können unter strenger Einhaltung der geltenden Datenschutzrichtlinien, beispielsweise durch Verschlüsselung, Anonymisierung, Zugriffskontrollen und anderen Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden. Gern beraten wir Sie dazu.

